Startseite  

   
   

Wer ist online  

Aktuell sind 11 Gäste und keine Mitglieder online

   

QR Code

   

PPL-A - Kai lernt Fliegen - der Blog

05.06.2009 - Auswahl der Schule

Details

Nach dem langen hin und her überlegen kommt man dann doch an den Punkt: Jetzt oder nie !

Die Investition in eine Fluglizenz für Hobby-Piloten sei natürlich gründlich durchdacht. Das Für und Wider einer solchen Lizenz ist nicht unbedingt von der Hand zu weisen.
Es ist und bleibt mit Sicherheit ein teures Hobby. Doch ist es wirklich so teuer ? Rechnen wir doch einfach mal nach, wobei die Zahlen nicht unbedingt stimmen und garantiert sind.

In einer gewerblichen Flugschule haben wir Fluglehrer, die (übertrieben) 24 Std. auf Abruf stehen könnten. Sie werden dafür bezahlt, uns Fußgängern das Fliegen beizubringen. Daher ist es nicht verwunderlich, dass man in einer Flugschule seine Lizenz (mit viel Geschick) innerhalb von 4-5 Monaten erwirbt. Das klingt doch super !
Meistens 1-2 mal in der Woche findet der theoretische Unterricht statt. In vielen Fällen erhalten die frischen Privatpiloten danach Sonderkonditionen, wenn sie in der Flugschule auch die Maschinen chartern. Ausbildungskosten für eine PPL-A nach JAR-FCL Lizenz betragen dort in der Regel zwischen 10.000 und 12.000 EUR. (Obacht: Nebenkosten können extra dazukommen !)

Die weitere Möglichkeit besteht, in einen Flugverein oder auch AeroClub einzutreten. Hier prescht einem das volle Vereinsleben entgegen. Die Ausbildung dort dauert in der Regel ein Jahr - anderthalb Jahre. Die Fluglehrer arbeiten (in der Regel) alle ehrenamtlich - sind aber voll anerkannte Berechtigte, Euch das Fliegen beizubringen.
Die Ausbildungskosten liegen hier je nach Schule und Kostenmodell bei ca. 6.500 EUR - 8.000 EUR. Angemerkt: Es findet kein theoretischer Unterricht (offiziell) statt und das Können für die Prüfung bedarf eines Selbststudiums anhand von Lehrbüchern sowie möglichen PC Programmen (á a PPL-Tutor).
Nach der Ausbildung kann man im Verein zu "kostengünstigeren" *hust* Preisen einen Flieger chartern. Man muß aber Bedenken, dass man für das Kostengünstige im Vorfeld 500 - 800 EUR vorausbezahlt hat. Dazu kommen natürlich noch Vereinsarbeitsstunden sowie Mitgliederbeiträge.
(ca. umgerechnet 67 EUR im Monat + Charterkosten für das Flugzeug von 100 EUR und aufwärts)

Der Funksprechlehrgang wird aber sowohl bei der Flugschule als auch im Verein angeboten und durchgeführt. Muß ja auch, da man bei seinem ersten Solo-Flug bereits selbständig kommunizieren muß.

In den oben genannten Fällen bin ich vom Modell zur Auswahl der PPL-A nach JAR-FCL gegangen.
Natürlich ist es möglich, zuerst auf einen Motorsegler zu schulen, dann eine Erweiterungsprüfung durchzuführen etc etc.

Aber ich finde:

- Medical (Flugtauglichkeitszeugnis) Klasse 2 => Arztgänge
- Theorieprüfung
- BZF 1/2 (Funksprechzeugnis)
- Praktische Prüfung

.. das ist doch genug Prüfung, oder ? Zumal man dann den "großen" Schein hat. Weiteres Class Rating (Für Nachtflug, Instrumentenflug) kann man nachher immer noch machen.

Ich für meinen Teil werde wohl den Weg des Vereins wählen.
Angebote habe ich schon vor mir liegen... Erstmal das Medical machen und gucken, ob ich überhaupt flugtauglich bin *g*

   
© Kai-Lernt-Fliegen.de