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PPL-A - Kai lernt Fliegen - der Blog

Platzrunden und ein Besuch in EDDL

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Bei so einem kurzen Hoch musste man sich ja Urlaub nehmen. Der 5.3.2013 war so ein Tag – fast wie Kaiserwetter. Leichter Südwestwind, keine Wolken am Himmel und die Sonne brennt. Im Flugzeug sind es gefühlte 20 Grad. Ich habe die Saison endlich eingeläutet.

Aber bevor ich mit Airwork starte, stehen Platzrunden auf meiner To-Do Liste. Geschlagene 13 Minuten stehe ich am südlichen Rollhalt und warte darauf, die Piste 25 überqueren zu können. Es ist schönes Wetter, es ist früher Vormittag – jeder möchte die kurze, schöne Zeit nutzen, um nach diesem tristen, langen Winter wieder einmal in die Luft zu kommen.

Nach dem kreuzen der Piste rolle ich zum Rollhalt der 25 und gehe meine Checks durch. Vom Turm bekommen wir noch eine Rund-Info, dass heute in Düsseldorf (EDDL) ein Trainee auf dem Turm sitzt und sich über VFR Verkehr freuen würde.

Ich rolle auf, Gas rein und los geht’s und… ich habe nichts verlernt. Alles läuft rund und die Landungen sind alle in Ordnung.  Nach der 3. Platzrunde melde ich mich ab und fliege mal nach Düsseldorf. 5 Minuten vor dem Pflichtmeldepunkt November melde ich mich und bitte um Durchflug der Kontrollzone.

Eine nette, junge, weibliche Stimme weist mir einen Transpondercode zu und lässt mich in die Kontrollzone. 2 Meilen vor der Bahn kommt überraschend die Frage: „D-IK, hätten Sie Lust einen tiefen Anflug auf die aktive Piste 05L auszuführen?“

Na Logo hätte ich Lust, was für eine Frage – Coole Erlebnis. Meine Antwort fiel natürlich ganz der zugehörigen Phraseologie etwas nüchtern aus: „D-IK, positiv“.

„D-IK, fliegen Sie in den Gegenanflug 05L, erwarten Sie Queranflug“.

Bestätigt und rein in den Gegenanflug. Erst einmal knapp 2,7 Km in die eine Richtung fliegen. Links neben mir startet ein Airbus auf der 05R, ich habe einen Einblick auf das Vorfeld und höre in einem gut gesteigerten Tempo die Rollanweisung der Lotsin.

„D-IK, achten Sie auf Wirbelschleppen des Airbus A321, Wind xxx, xxx Knoten, Piste 05L frei zum tiefen Anflug“.

Mit nahezu gemächlichen 170 KmH gleite ich der Schwelle 05L entgegen und zwischen 10 und 20 Metern Höhe vollziehe ich meinen tiefen Anflug über die Piste. Die Wirbelschleppen merke ich noch bedingt, neben mir startet wieder ein Airbus. Nur schade das jetzt kein Spotter auf den Besucherterrassen steht und mich ablichtet. Nach ca. 2 km steige ich raus und drehe nach vorheriger Ankündigung nach links weg. Ich fliege doch wieder über November raus.

Der sog. „Low Approach“ hat Spaß gemacht. Jetzt fliege ich Richtung Voerde und gehe meine ToDo Liste mit ein paar Airwork-Aufgaben durch. Nach ca. 1 Std. geht’s zurück nach Essen/Mülheim und vollziehe meine Abschlusslandung.

   
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