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PPL-A - Kai lernt Fliegen - der Blog

Saisonabschluß nach Norderney

Details

Selbst im November durchlaufen Hochdruckgebiete unsere Region. Am 14.11.2012 haben wir einen Luftdruck von 1031 (QNH), keine Wolken und strahlenden Sonnenschein. Bei mäßigem Wind und knapp 12 Grad planen wir einen Flug nach Norderney.

Kurzentschlossen habe ich einen Tag Urlaub genommen und mich an die Flugplanung gemacht

Dieses Mal bin ich nur Copilot und kümmere mich um die Navigation, Funk und Fotografien.
Wir fliegen mit dem Motorsegler SF25 Falke, der langsamer als die Motormaschine ist, dafür weniger Sprit benötigt. Vollgetankt starten wir in Essen/Mülheim bei bestem Wetter. Unser erster Wegpunkt führt uns kurz hinter Stadtlohn nordöstlich über Rheine-Bentlage am Flugbeschränkungsgebiet ED-R 37A vorbei. Dies ist noch bis 11 Uhr UTC aktiv. Das dahinter liegende ED-R 37B geht nur bis 2500ft, so dass wir dies an der oberen Ecke in 3000ft Höhe passieren.

Wir folgen der Autobahn 31 - auf der linken Seite Holland, auf der rechten Seite das große Sperrgebiet ED-R 34. Kurz vor Papenburg erstreckt sich vor uns eine große Wolkendecke in ausreichender Höhe. Darübersteigen ist keine Option, da bereits jetzt sicher scheint, dass wir nicht wieder durch ein Wolkenloch sinken können.

Mein Zeitmanagement stimmt und wir erreichen in der errechneten Zeit den Dollart. Jetzt ist es nicht mehr weit bis zur Küstenlinie. Schemenhaft können wir die Inselreihen schon erahnen.

So wie es im Anflugblatt für Norderney steht, melde ich beim Küstenüberflug das Vorhaben, in Norderney zu landen. Die Landung erfolgte auf die Piste 26 und Parkplätze sind massig vorhanden. Nun ja, es ist ja schließlich auch keine Saison mehr. Trotzdem ist schon der eine oder andere Flieger vor Ort.

Wir ziehen warme Jacken an, zahlen die Landegebühr und los geht es quer über die Insel durch die Dünen. Wir planen, den Sandstrand zu erkunden und im Restaurant  "Weiße Düne" eine Kleinigkeit zu essen.

Impressionen vom Flug und von der Insel:

Nach den vielen Eindrücken geht es wieder zurück zum Flugplatz. Das Wetter hat sich weder verbessert noch verschlechtert. Wir starten unseren Rückflug und in der Ferne sieht man nicht etwa den Sonnenuntergang - nein, es ist das schöne Wetter.

Wir machen auf dem Rückweg einen Abstecher zur Meyer Werft in Papenburg - aber können keinen Blick auf einen großen Pott erhaschen. Wir folgen weiter der A31 und hören ein wenig bei Bremen Information rein. Hier ist einiges los - wenig IFR, dafür umso mehr VFR Verkehr. Nachdem die Wolkendecke uns wieder freigegeben hat, wird uns ein Naturschauspiel aus Dunst, Hochnebel und Sonne geboten.

 Wir wie man sieht, ist hier das beste Wetter:

Es war dennoch ein sehr schöner Flug und mein Jungfernflug zu einer Insel. Gerade im Winter ist so ein Flug nicht gerade ohne. Das Wetter kann umschlagen und man hat stets den Gedanken an Sunset im Hinterkopf.

Alles in allem hatten wir noch genug Luft bis Sonnenuntergang.
Kleine Statistik:

8:30  - 10:29 UTC Hinflug
10:29 - 13:00 UTC Aufenthalt
13:00 - 15:00 UTC Rückflug

Es wird voraussichtlich der letzte "Langstreckenflug" für dieses Jahr sein - aber nicht der letzte schöne Tag in diesem Jahr.

   
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