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PPL-A - Kai lernt Fliegen - der Blog

Der USA mal die Welt von oben zeigen

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Es hört sich etwas vermessen an, solch eine Überschrift zu wählen, doch so meine ich das gar nicht.

Am Dienstag, 04.09.2012 hatte ich mir einen Tag Urlaub genommen. Ein guter Bekannter und Freund ist aus den USA angereist und er wollte einmal mit mir Fliegen. Nichts leichteres als das - also mal eine ordentliche Sightseeingtour ausgesucht und schon flog der Filzer und das Dreieck über die Karte. Bilder dazu habe ich leider nicht, aber bei einem lauen Lüftchen (um die 3-5 Knoten), etwas diesiger Sicht und wenig Thermik ging es dann in die Luft. Das Ziel war in Stadtlohn-Vreden (EDLS) Kuchen zu essen. Stupide 360 Grad nach Norden zu fliegen ist doch langweilig und wenn man einmal einen seltenen Gast dabei hat, so sollte man ihm doch auch die herrliche Landschaft in und um NRW zeigen.

Die Route war ungefähr diese:

Von Essen/Mülheim (EDLE) ging es raus nach Süden zum VOR BAM und dann weiter nach Wülfrath. Hier in Wülfrath befinden sich die Kalksteinwerke und man hat von oben einen wirklich wunderbaren Ausblick auf/in den Bruch. Siehe dazu auch meinen Beitrag "Flüge mit Lizenz".

Nachdem wir Wülfrath passiert haben, ging es richtung Leverkusen und dem Rhein. Dem Rhein folgten wir von Norden nach Süden und durchquerten mit Genehmigung vom Flughafen Köln/Bonn (EDDK) teilweise die Kontrollzone. In einer Höhe von 1500ft (höher darf man da nicht) über dem Rhein, kann man sehr gut den Kölner Dom und die Stadt die rechts von einem liegt beobachten. Nachdem wir den Bereich verlassen haben, folgten wir dem Rhein noch ein Stück weiter und passierten Bonn. Zu unserer Linken erhob sich das Gelände und das Siebengebirge mit seinem Drachenfels war zum Greifen nahe.

Von hier aus ging es zurück über die beiden VOR´s COL und GMH richtung Dortmund. In 3000ft überflogen wir Dortmund mittig und konnten sogar 2 Airliner am Boden erkennen. Da ich hoch genug war, musste ich mich nicht bei Dortmund melden - tat es aber trotzdem und teilte ihm mein Vorhaben mit. Er bedankte sich für die Information und bat mich, noch auf der Frequenz zu bleiben, um mir etwaige Verkehrsinformationen geben zu können. Dies tat ich - es kam aber nichts.

Nach Dortmund begann dann langsam das Land flacher zu werden und es gab nichts mehr spektakuläres zu sehen.In Höhe Nordkirchen machte ich schnell eine Rechtskurve und zeigte meinem Gast das Schloß Nordkirchen, welches heute im Besitz der Landesfinanzverwaltung NRW ist und dieses als Ausbildungsstätte nutzt. HIer wird der gehobene Dienst für die Verwaltung ausgebildet.

Nach ein paar Schnappschüssen ging es direkt nach Stadtlohn, welches direkt an der Holländischen Grenze liegt. Nach der Landung genehmigten wir uns erstmal ein wirklich vorzügliches Stück Apfelkuchen - ich muß schon sagen - die Kuchen an den Flugplätzen sind immer Spitze. Auch als Nicht-Pilot lohnt sich ein Sonntagsausflug dorthin. Das erste Leg (=der erste Flugabschnitt) von 1h 47 min war vorbei.

Gut gesättigt ging es wieder zurück nach Essen/Mülheim. Beim obligatorischem Waschen musste der Gast natürlich mit anpacken - aber alles in allem bekam er das Grinsen nicht mehr aus dem Gesicht - ein schönes Erlebnis.

   
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